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Abstract
für den Workshopband
DSHS Köln am 17. 11. 2002 Ellwitz/Schreiber
„ SUBMO - ein alternatives
Tauchgerät “
Vom „Diveman“ zum SUBMO (submarine motion) war es ein langer Weg. Acht Jahre Forschung und Entwicklung und unendlich viele Tauchgänge, haben aus dem Ansatz, Unterwasserwelt einmal anders zu erfahren, ein Produkt werden lassen, das den gehobenen Sicherheitsansprüchen und der Forderung nach Breitensporttauglichkeit entspricht. Die Entwicklung eines neuen Sportgerätes umfaßt sowohl die Entwicklung eines Ausbildungskonzeptes, sowie erforderliche Nebenprodukte, um qualifizierte Ausbildung überhaupt durchführen zu können, als auch Methoden und Geräte, um das Sportgerät angemessen zu warten, zu lagern und zu transportieren. Wenn das Ergebnis sich dann noch in bestehende Systeme einfügt und Synergien aus diesen nutzt und bietet, ist auch der letzte Entwicklungsschritt vollzogen. Aus Entwicklersicht ist dieser Prozeß niemals abgeschlossen, doch aus der Bewertung erfahrener Tauchausbilder heraus ist das vorliegende Ergebnis so positiv bewertet worden wie selten vorher ein Produkt in diesem Stadium.
Isabel Ellwitz 11 Jahre alt SUBMO-Tauchen = GLEITTAUCHEN ist schlauchgebundenes Tauchen. Dabei wird Sand oder Kies als Tauchgewicht benutzt, deshalb ist das SUBMO-Sportgerät = GLEITTAUCHGERÄT sogar als Handgepäck geeignet. Unter fachkundiger Anleitung kann selbst der kindliche Laie sofort GLEITTAUCHEN. Vorraussetzung dafür ist, daß beim Beinestrecken aus- und beim Beineanziehen eingeatmet wird.
Bei einer eingestellten max. Tauchtiefe von 2m für Anfänger ist GLEITTAUCHEN deshalb eine sichere Art zu tauchen, weil die physische Belastung mit dem Fahrradfahren in der Ebene vergleichbar ist. Der Anfänger kann sich auf die Technik des GLEITTAUCHEN konzentrieren; d.h. durch regelmäßige Pumpbewegung der Beine versorgt sich der Taucher mit Luft. Das GLEITTAUCHGERÄT schult daher nicht nur die Koordination von Bewegung und Atmung, sondern bietet neben dem Taucherlebnis auch eine sportliche Ausdauerleistung unter Wasser. Die Atmung des Tauchers wird beim GLEITTAUCHEN automatisch ruhig ausgeführt. Die Tarierung in 2m Tiefe wird mit Hilfe der Lungentarierung erzielt. Das hilft Ängste überwinden und ist eine gute Alternative, bzw. Vorbereitung auf das Tauchen mit dem PTG/DTG. ![]() In der Fakultät für Sportwissenschaften, Fachbereich Schwimmen und Tauchen, an der Ruhr Universität Bochum wird seit über einem Jahr Forschung an und über das SUBMO betrieben. Ziel ist es im ersten Schritt eine biomechanische Bewegungsanalyse zu erstellen. Desweiteren soll die zu verrichtende Arbeit in Tauchtiefen von 2m und 4m quantifiziert werden. Parallel läuft eine Langzeitstudie, an der bisher über einhundert Probanden überwiegend Sportstudierende Taucher teilnahmen. Das Zwischergebnis dieser Studie bestätigt die Leitsätze der o.g. SUBMO Entwicklung positiv. Diese Befragungen bilden das Fundament für weitere Untersuchungen. Im Rahmen der freiwilligen Hochschulsportausbildung wird ebenfalls eine SUBMO-Ausbildung durchgeführt, so ist es möglich das bestehende Ausbildungskonzept didaktisch /methodisch und damit in seiner Effizienz zu überprüfen und weiter zu entwickeln. Aus den Erfahrungen mit den Trendsportarten der letzten Jahre ist bekannt, daß der interessierte Laie mit möglichst geringem Ausbildungsaufwand Trendsport betreiben will. Dieser Bewußtseinshaltung kommt das SUBMO insoweit entgegen, daß es sich durch seine Art zu tauchen sowie durch seine Bauweise dieser anpasst. Diese Aussage trifft allerdings nur dann zu, wenn qualifizierte Ausbilder/-innen dem Laien zur Seite stehen, ihm individuell richtig eingestellte und gewartete Geräte angelegt werden, sowie fachkompetente Betreuung vor, nach und während des GLEITTAUCHENs erfolgt. Hierin liegt die Chance, als auch eine Herausforderung, für den engagierten Wassersportanbieter auf breiter Ebene neue Kundenkreise anzusprechen und diese durch sein qualifiziertes Ausbildungsangebot langfristig an sich zu binden. Durch die Nutzung der bestehenden Wassersportinfrastruktur liegt der „return of invest“ sehr niedrig, denn für das SUBMO reicht ein Zugang zum Wasser vollkommen aus. Durch das geringe Transportgewicht und seinen minimalen Wartungsaufwand, besteht für den SUBMO-Taucher eine große Bewegungsfreiheit. Um den interessierten Laien nun soweit zu führen und auszubilden das er allein im Freigewässer seinem Sport nachgehen kann, ist ein Ausbildungsaufwand vergleichsweise dem in der PTG/DTG-Tauchausbildung nötig. Wenn der SUBMO-Taucher etwa dieses Taucherniveau erreicht hat, kann durch qualifizierte Wassersportanbieter das Interesse in einer Gruppe Gleichgesinnter groß sein gemeisame SUBMO-Tauchexkursionen zu erleben. Die wenigsten SUBMO-Taucher möchten alleine tauchen und ggf. mehrere Kilometer bis zu einem geeigneten Spot zu „tauchen“, sondern würden einen Dienstleiter in Anspruch nehmen der nicht nur die Fahrt zum Spot in der community als auch die Möglichkeit zur Weiterbildung und die Ergänzung des SUBMO-Tauchequipments anbietet. Im Vergleich mit bestehenden Trendsportarten fügt sich das GLEITTAUCHEN in die Reihe der „sanften“ Sportarten ein. Tödliche Unfälle wie sie aus anderen Sportarten bekannt wurden, sind nicht zu erwarten. Das hier zu beachtende Gefährdungspotential bei qualifiziertem Angebot darf als vernachlässigbar eingestuft werden. Vorraussichtlich wird sich eine kleine Gruppe innerhalb der SUBMO-Taucher auf den Abstieg in größere Tiefen als den Standardtiefen von 2 und 4 Metern bilden, die bei entsprechender Betreuung und Ausrüstung sicher ihre Tauchgänge absolvieren werden. Entsprechende SUBMO-Umrüstsätze sind entwickelt und werden zu gegebenem Zeitpunkt angeboten. Die meisten aller SUBMO-Tauchgänge spielen sich allerdings in 2 Metern Wassertiefe ab. Für zeitunabhängige Tauchgänge im Flachwasser bis ca. 10 m Tauchtiefe kann nach ausführlicher Anleitung das neue Ausdauerleistungs-Sportgerät SUBMO effektiv eingesetzt werden. Um die Datei als PDF downzuloaden klicken Sie bitte hier auf diesen Link! |
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